Briefe an P. Teil 1

(Lied: Ich und ich: Stark https://www.youtube.com/watch?v=CRpWPzz3pak)

Ich weiß, es is seltsam mit dir auf diese Weise zu kommunizieren und das, wo ich mir noch nicht einmal sicher sein kann, ob du das hier jemals lesen wirst, wenn du es aber liest, so bin ich mir sicher, dass du mich verstehen kannst. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll oder wo ich enden will. Ich weiß im Moment im Allgemeinen recht wenig und glaube doch alles zu können. Wenn wir uns unterhalten reden wir oft nur noch aneinander vorbei, keiner von uns versteht, was der andere wirklich meint oder gar braucht. Es tut mir Leid, dass du mich in einem solchen Zustand sehen musst, ich weiß du bist ein anderes Bild von mir gewöhnt. Doch so stark ich nach außen auch scheinen mag, so zerbrechlich bin ich gerade jetzt im Inneren und doch bin ich unfähig, dir das kenntlich zu machen. Es mag eigenartig klingen, doch gerade jetzt brauche ich dich, da du mir helfen musst, wieder ich selbst zu werden, denn ich habe mich und mein Wesen im Alltag verloren. Ich drehe mich seit Wochen nur im Kreis, ohne klares Ziel, du hast Recht, wenn du sagst ich verkrieche mich zunehmend und das nur weil ich glaubte mir so wieder näher zu kommen, doch der gegenteilige Effekt trat ein, ich entfremde mich mehr und mehr und weiß von Tag zu Tag weniger wer ich bin oder was ich will. Mein Leben gleicht einer Trance aus der ich alleine wohl kaum noch entkommen kann.

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2 thoughts on “Briefe an P. Teil 1

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