Die Suche mit, im und über das Internet (die etwas andere Hausarbeit Teil 2)

Das Internet, wie wir es heute kennen bietet uns unglaublich viele Möglichkeiten. Fangen wir zum Beispiel bei den am einfachsten erscheinenden und doch überaus komplexen Suchanbietern wie zum Beispiel Google, yahoo oder bing an. Die allermeisten von uns können sich vermutlich noch daran erinnern, als es diese unhandlichen, meist viereckigen Dinger mit beschriebenen Papierseiten gab, der Überbegriff dieses teilweise schon in Vergessenheit geratenen Gegenstandes nennt sich Buch. Die für die Internetsuchmaschine als Verglich am besten herbei zu ziehende Art des Buches scheint zunächst das Lexikon oder auch der Duden zu sein. Lexikon und Duden diese unhandlichen, sperrigen Bücher, mit denen man früher oft Nachmittage verbrachte um dem Buch nur eine winzige Information zu entlocken. Unzählige Stunden in öffentlichen Büchereien zwischen verstaubten Büchern, nur um die fünf Englischen Worte des Aufsatzes nachzuschlagen oder um aus dreißig verschiedenen Büchern genau die Stellen heraus zu suchen, die für ein Referat genutzt werden konnten, wer kennt es nicht? Doch Lexikon und Duden gehören wie so vieles andere so traurig es klingen mag auch bereits der Geschichte an, denn wer kann es leugnen, das gesuchte Wort bei Google einzugeben ist eben doch um einiges leichter und benötigt außerdem viel weniger Platz und vor allem erheblich weniger Zeit, denn die Suchmaschine wirft einem nach einem häufig auf den ersten Blick unerklärlichen Muster in sekundenschnelle mehrere Millionen Beiträge zur gewünschten Suchanfrage sprichwörtlich vor die Füße. Toll denkt man sich, da kann es ja gleich los gehen, ich nehme einfach das erste in der Liste, es wird schon stimmen. Und genau hier liegt eben oft schon der erste Fehler des Benutzers, viel zu oft verlassen wir uns blind auf das Können der Technik, in der naiven Annahme das diese mir grundsätzlich nur gutes will und vor allem darin, dass sie immer Recht hat, was natürlich ganz und gar nicht stimmt. Man darf eben nie vergessen das Internet ist von Menschen für Menschen und der Mensch wäre nicht Mensch, wäre er unfehlbar und so sind es auch die Informationen die uns das Internet bereitwillig zur Verfügung stellt. Auf Grund des unüberschaubar großen Datenvolumens des sich im Internet befindende Materials hat und kann auch niemand mehr Überblick über die Richtigkeit des eingestellten Contents erlangen, denn wir überschwemmen uns mit unserer eigenen Informationsflut. Aus gerade diesem Grund ist es für den Benutzer häufig schwierig die Seiten zu finden, die nun die faktisch korrekten Informationen enthalten, denn nur die wenigsten Seiten unterliegen wie die früheren Lexikas und Duden einer zuverlässigen “Qualitätskontrolle´´, die bestätigen kann ob der Inhalt korrekt ist. Verleger von Duden und Lexikas versichern oft nicht nur durch eine, sondern gleich durch mehrere Qualitäts- und Richtigkeitskontrollen die Echtheit und die Korrektheit ihres Inhaltes. Das Internet hingegen stellt jedem Benutzer frei eigene Seiten zu eröffnen, auf denen er Stoff zu x-beliebigen Themen veröffentlichen kann. Der Benutzer hat sogar die erleichterte Möglichkeit, sein geglaubtes Wissen auf schon vorhandenen Seiten, wie zum Beispiel Wikipedia anderen Nutzern auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. Andere Nutzer können dieses Wissen dann zumeist sogar kostenfrei weltweit abrufen. Trotz erheblich größerem Zeitaufwand ist es daher immer ratsam nicht der ersten Seite direkt zu glauben, sondern mehrere Seiten auf die Übereinstimmung der gesuchten Informationen und somit hoffentlich auch auf Richtigkeit dieser zu vergleichen. Von Vorteil ist es auch auf namenhaften Seiten, wie zum Beispiel den Seiten der Verleger von renommierten Wörterbüchern wie Pons nach einer Begriffserklärung zu suchen, denn diese Seiten versuchen zumindest die Qualität ihres Inhaltes und die Richtigkeit des Abfragbaren zu garantieren, denn sie haben sich im Laufe der Zeit einen Namen mit entsprechendem Image gemacht, welches sie natürlich aufrecht erhalten wollen, um auch weiterhin geschäftsfähig und anerkannt zu bleiben.

©Julieenjoyslife

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4 thoughts on “Die Suche mit, im und über das Internet (die etwas andere Hausarbeit Teil 2)

    • Wie genau soll ich diesen Kommentar verstehen? Ist das Kritik an meiner Hausarbeit und der Technik wie ich diese aufbaute, denn wie man sieht schrieb ich sie auf höchstes Risiko ausgelegt ganz ohne Quellen frei nach eigener Meinung und Bewertungsvorstellung. Oder ist es Zustimmung, dass viele Benutzer sich blind auf die Informationsflut des Internets verlassen?

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      • Nein, keine Kritik. Eine zustimmende Ergänzung. Früher griff man zu einem Nachschlagewerk und konnte sich grundsätzlich auf die Richtigkeit der Einträge verlassen (manchmal war aber auch der Griff zu einem zweiten Nachschlagewerk erhellend). Heute muss der Nutzer selbst die Quellen bewerten, vergleichen, sprich sich seine Informationskompetenz erwerben. Hierzu könnten die Schulen eine wichtigen Beitrag leisten und dies bereits ab oder vor allem bereits ab dem 1. Schuljahr.

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