dein heimlicher Schatten (Gedicht) (an M.W.)

Ich gehe die Straße entlang, unerkannt.

Ich verstecke mich nicht mehr.

Denn ich weiß bin wer.

Du stehst an einer Ecke ganz allein im Regen.

Ich laufe auf dich zu, dir entgegen.

Du siehst mich nicht, wie auch?

Ich laufe durch dich durch.

Bin unsichtbar, unerkannt, ungenannt.

Ich bin die, deren Hand auf deiner Schulter liegt,

wenn du es am wenigsten erwartest

und doch am meisten brauchst.

Ich bin die, die an dich glaubt,

wenn du die Hoffnung längst schon aufgegeben hast.

Ich bin die, die dir blind vertraut.

Ich bin dein heimlicher Schatten,

den du nie entdecken wirst,

denn deine Augen fixieren den Boden der Zukunft

keine Zeit für einen Blick zurück,

nicht einmal ein winzig kleines Stück.

©Julieenjoyslife

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2 Gedanken zu “dein heimlicher Schatten (Gedicht) (an M.W.)

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