Die Bestie in uns (Gedicht)

Dieses Gedicht schrieb ich in Zusammenarbeit mit der außerordentlich talentierten lettercastle https://lettercastle.wordpress.com/ , wer sie noch nicht kennen sollte hat eindeutig was verpasst. 😉 Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit.

Die Bestie haust nicht in Höhlen, Ruinen und Kellern.

Sie lebt in uns, dir und mir.

Wir können sie nicht immer sehen, denn sie ist schneller,

doch sei dir gewiss sie ist immer hier.

Sie schleicht sich an, sitzt neben dir und wiegt dich in den Schlaf.

Du fühlst dich geborgen, du fühlst dich warm, doch sie spielt es zu gut das unschuldige Schaf.

Sie wird bald auffallen und mir ihr werden wir auffliegen.

Denn ob wir wollen oder nicht, wir sind eins.

Gar ohne es zu merken werden wir uns selbst zu Grunde richten,

denn es ist niemand da uns zu retten, wie früher einst.

©lettercastle und ©Julieenjoyslife

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6 thoughts on “Die Bestie in uns (Gedicht)

  1. Klauen kratzen an den Wänden
    Und den Türen tief in uns
    Hört das Echo in den Gängen
    Das Brüllen aus heißem Schlund
    Seine Schritte hallen wider
    Auf unsrem Gedankengrund
    Wie so oft und nun auch wieder
    Nähert es sich dem neuen Fund

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    • Wunderschön, vielen Dank für den Kommentar. Wir sollten auch unbedingt mal wieder ein Gemeinschaftsprojekt starten, ich vermisse deine Art des Schreibens. “Ich glaub du kannst es hören da im Nebenzimmer
      Hörst du es atmen hörst du es kratzen an der Wand
      Denk dir ein großes Tier und denk es dir noch schlimmer
      mein Monster beißt nicht es frisst dich aus der Hand
      Kannst du mein Monster halten
      Kannst du mein Monster halten
      Kannst du mein Monster halten
      Kannst du kannst du?
      Kannst du mein Monster halten
      Kannst du mein Monster halten
      Kannst du mein Monster halten
      Kannst du kannst du?

      Ein gefräßiges Feuer wärmt ihm seine Glieder
      Sein Atem brennt sein Blick ist tot und kalt
      Mein Monster ist blind es trampelt alles nieder
      Wenn es sich losreißt rufst du dann vielleicht halt?
      Siehst du die scharfen Krallen?
      Siehst du die Zähne?
      Hörst du das Grollen tief in seinem Bauch?´´ (Wir sind Helden, Monster)

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  2. Liebende Julie

    Der Bestie einen Namen gebend
    Hat Sie alsogleich gebannt
    Ihr ebenbürtig anverwandt
    Die Lüge mit Name
    Irrtum und Wahn
    Sie flüstern Dir ein
    Du seiest allein
    In einem sinkenden Kahn
    Wahr ist
    Bezeugt mir mein Herz
    Der Engel des Liebens
    Ist allzeit mit in Dir
    Heilt all Deine alten Wunden
    Ja selbst noch der Erde Schmerz

    dankend
    Dir Joaquim

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