Vor dem Tor (Gedicht) (an A.)

Er sollte wissen was ich von uns halte, nicht?
Denn allein ihm schrieb ich dies Gedicht.

Vielleicht liegts an der männlichen Natur,
doch stell ich fest, der meinige Gefährte ist recht sturr.
Was das Reden anbelangt
laufe ich tatsächlich gar zu oft gegen eine Wand.

Ich sei zu melancholisch sagte er
und irgendwie wird er nicht Herr
all der Probleme um ihn rum
Ich glaub irgendwann bringt ihn das um.

All das Chaos liegt für mich nur in der Ferne,
denn natürlich sucht er meine Wärme
doch lässt er mich gar außen vor,
steh Meilen weit noch vor dem Tor.

Und ohne Einverständnis, merk ich doch mir fehle
wohl immer der Schlüssel zu dieser wunderbaren Seele.

©Julieenjoyslife

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4 Gedanken zu “Vor dem Tor (Gedicht) (an A.)

  1. Wände und Mauern und Zäune sind ganz oft in unserer Welt die Hindernisse, die nicht sein müssten!
    Ein Mann ist ein Mann und der „darf“ nicht „melancholisch“ sein, der „darf“ nicht mitfühlen, der „darf“ nicht weinen. So ist –leider immer noch– unsere (oft unbewusste) gesellschaftliche „Erziehungsordnung“…

    Schade!

    Gefällt 1 Person

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